VoCore revisited

Mein Artikel zum VoCore bekam relativ viel Aufmerksamkeit. In den Kommentaren fragte jemand danach, ob man aus dem Ding auch eine Piratebox machen könne. Nach zwei erfolglosen Versuchen habe ich meine Bemühungen dazu eingestellt.

Ich habe das Ding auch meinen Freunden von Varia vorgestellt, sie waren sehr interessiert den Router in ihren Shop aufzunehmen. Leider kam bis jetzt keine Partnerschaft zu stande.

Es überraschte mich, dass Heise Anfang April mit einer Meldung über den VoCore um die Ecke kam. Haben die wirklich erst so spät von dem Gerät erfahren? Oder ist es im Rahmen des IoT Hypes jetzt auf einmal wichtig?

Die Firmware des Chemnitzer Freifunk Netzes basiert mittlerweile auf Gluon und mir fiel auf, das auch die Gluon Unterstützung für den VoCore schon verfügbar war, also habe ich einfach mal die Firmware dafür gebaut und drauf geflashed. Jetzt läuft das Ding manchmal testhalber im Mesh mit. Da als WLAN Chip allerdings ein Ralink der RT305x Familie verbaut ist, kann der VoCore kein Ibss simultan mit Infrastrukturmodus. Daher läuft der Router  im Mesh-Only Modus und stellt eine VPN Verbindung über den Ethernet Port her. Die Mesh Verbindung ist durch die kleine Antenne nicht sonderlich gut, aber für die Größe auf jeden Fall unschlagbar.

Über Steffen Förster

Softwareentwickler und Freifunker
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2 Kommentare zu VoCore revisited

  1. Matthias sagt:

    Hi Steffen,
    huch, wo bist du denn mit der PirateBox gescheitert?
    Mein VoCore läuft mit einer händisch installierten Variante und damit verteile ich die OpenWrt Images auf Workshops. *wunder* Wo bist du Stecken geblieben?

    liebe Grüße
    Matthias

  2. Hallo Matthias,
    ich hatte es nicht hinbekommen, die Piratebox in mein vorhandenes Freifunk Netz einzubinden. Ich wollte es nicht komplett offline betreiben. Dabei hab ich mich zwei mal von dem Ding ausgesperrt und meine Anstrengungen daher abgebrochen.

    Grüße
    Steffen

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